Patientenbeispiel Nr. 1: Struktur vs Funktion

Bei der Diagnostik von Bewegungsstörungen stellt sich immer wieder die Frage, ob diese primär eine strukturelle Ursache haben, d.h.  strukturell bedingt sind, oder ob es sich um eine reine Funktionsstörung handelt, bei der der nsB primär für die Änderung des Bewegungsmusters oder für das Auftreten von *reflektorischen” Schmerzen verantwortlich ist.

Das sind auch die Fragen bei dem folgenden Patienten:

Ist das Hinkmuster des Patienten primär strukturell, d.h, durch eine Läsion bedingt oder lässt es sich als Manifestation des nsB erklären?

Eine Antwort auf „Patientenbeispiel Nr. 1: Struktur vs Funktion“

  1. Hallo, es ist toll, dass man auf diese Weise sich austauschen kann. Und toll, Markus, dass du dir diese Mühe machst, einen Brüggerblog aufgeschaltet hast.

    Also. Nun zu dem Patienten. Mir fällt bei der beginnenden Standbeinphase die Adduktion der Oberschenkel auf , besonders wenn man den Fußabstand sieht! Nach meinem Wissen und Gefühl könnte der Trendelenburg auch durch die Kontrakur oder der Überlastung der Add ausgelöst werden. Also eine hypotone tendomyotische Schaltung des Glut med. Und somit wäre eventuell auch die strukturelle Veränderung des Muskels erklärbar.

    Nun ist die Frage, ob der Glut med auch erst ne Chance hat sich wieder zu regenerieren wenn die Add -Afferenz verändert wird. Auffällig ist auch die verminderte DE des Fußes vor dem Aufsetzen der Ferse. Was ist mit den Fussflexoren???

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