Die Beinachsen des Menschen oder warum nicht alle Menschen mit auswärts orientierten Füssen gehen können

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Das Thema Beinachsen begleitet mich seit meiner Grundausbildung. Immer wieder stelle ich fest, dass leider bei vielen Kollegen und Kolleginnen elemtares Grundwissen über die Variabiltäten des Beinskelettes nicht vorhanden ist.

Insbesondere die verschiedenen Verhältnisse der Rotationen – der Antetorsion des Femur und die Retrotorsion der Tibia – sind massgebend für die Orientierung des Fusses bei der Vorwärtsbewegung.

Nur aufgrund einer differenzierten Untersuchung dieser ossären Verhältnisse kann schlussendlich die Orientierung des Fusses bei der Gehbewegung beurteilt werden und darauf aufbauend können realistische Empfehlungen für ein Soll-Gangmuster erteilt werden.

Kennt man diese Faktoren nicht, werden möglicherweise falsche Bewegungsmuster erarbeitet, die dann wiederum das ganze System stören.

Im Folgenden werde ich drei völlig konträre Ansichten über die Normvorstellung der Fussorientierung beim Gehen vorstellen und danach die jeweiligen Begründungen dafür diskutieren.

Eine Antwort auf „Die Beinachsen des Menschen oder warum nicht alle Menschen mit auswärts orientierten Füssen gehen können“

  1. Ja , da ist sie wieder die Frage: was bedingt was? Die Muskeln die Knochen oder die Knochen die Muskeln? Was beeinflusst was und was ist die beste Art was zu beeinflussen! Kann ich über Gelenkeinstellungsverbesserungen die Muskeln beeinflussen oder beeinflusse ich die Muskeln, damit die Gelenkstellung sich verändert? Und was hält besser? Ist es bei allen Patienten gleich? Ist nicht das Maß des Erfolges, dass sich die Kontrollbefunde verbessern??? Also wie weit drehe ich auswärts, so dass sich etwas verbessert? So habe ich das nun bei der Brüggerausbildung verstanden, dass vieles nicht genau bestimmbar ist und erklärbar ist, aber das sie Verbesserung der Kontrollbefunde eine eindeutige Sprache sprechen. Egal ob ossär bedingt oder muskulär veränderbar!

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